Montag, 17. november 2008
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Musik verleiht einem ein Hochgefühl. Man denkt, man kann alles schaffen, weil einen die Musik die Kraft dazu
gibt. Sie lässt weinen, sie lässt lachen und sie lässt aggressiv werden. Je nachdem was man hört.
Sie hat also Einfluss auf uns. Mal positiv. Mal negativ.
Also kann mir noch so jeder Gangster sagen, der Hip Hop Tag und Nacht rauf und runter hört, dass das keine
Einwirkung auf ihn hat und dass das sich nicht in seinem Charakter festsetzt. Ich glaub's ihm nicht.
Und mit den "Killerspielen" ist das genau so. Wenn einer die ganze Zeit irgendwen abballert um sich
abzureagieren tickt auch mal schneller aus als so manch einer, der das einfach wegsteckt und nicht weiter darüber nachdenkt.
Medien sind schon was Schönes...fernsehn um sich abzulenken, Killerspiele um sich abzureagieren und Musik
um seine Gefühle auszuleben oder sich eben aufputschen oder runtermachen. Solange man das in seiner Welt macht und nicht aus dem Gleichgewicht mit der Realität kommt, ist das ja auch noch okay.
Nur, und hier stelt sich wieder die nie zu beantwortende Frage aller Fragen: Wo ist Schluss? Ab wann ist die Waage zu sehr auf der Seite der anderen Welt? Und nicht mehr in der Realität? Diese
Dinge sind doch ein Ausgleich, eine Auslastung. Mann soll aber das Leben leben. Und das in der Ralität und nicht in der Medienwelt, in der Welt, die man sich selbst aufbaut existiert nämlich
kein Leben. Da ist man alleine.
Aber natürlich verleihen einem nicht nur Medien wie Musik Hochgefühle. Sondern auch Dinge und Personen
<3
Zum Beispiel hohe Stiefel. Aus M. habe ich welche mitgebracht mit mehr als 11 Zentimetern. In Schwarz. Mit
Schnallen und allem drum und dran. Als ich die Schuhe das erste mal sah, war ich sofort verleibt. Und ich bin nicht nur grüßer, wenn ich sie anhabe, ich fühle mich auch so. Und wenn ich dann
noch die passende Musik dazu aus dem iPod höre, habe ich das Gefühl, mich kann nichts mehr aufhalten. ; )
Zum Theama Hoch- und Tiefgefühl habe ich noch einen schönen Satz zum Nachdenken, der nicht von mir stammt,
sondern von jemandem aus der Kneipe: Es muss ein Tiefgefühl geben, damit das Hochgefühl umso schöner wird.
von Journey
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veröffentlicht in: Bildung, Gesellschaft, etc.
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